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Institut für Neue Soziale Plastik
Institut für Neue Soziale Plastik
The Institut für Neue Soziale Plastik (Institute for new social sculptures) is made up of Jewish directors, writers, producers and other artists, critical of antisemitism. Since the Institute’s foundation in 2015 we develop artistic projects from Jewish points of view that address Jewish life and heritage, as well as memorial culture and antisemitism. Another focus of our work is consultancy and training for institutions in the arts and culture, independent arts organisations, as well as freelance curators or artists on everything to do with antisemitism.
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Institut für Neue Soziale Plastik
Kamel Daoud
Kamel Daoud

Der algerisch-französische Freigeist Kamel Daoud meldete sich neulich mit einem lesenswerten Essay in der FAZ zu Wort. Aus Anlass der ausbleibenden Solidaritiät mit seinem in Algerien inhaftierten Autorenkollegen Boualem Sansal schreibt Daoud den Postkolonialen im Westen etwas ins Buch, was diese nicht lesen werden wollen:

»Mich liebt man stumm. Was, wenn ich über das sexuelle Elend in meiner Heimat schreiben würde? Über den Islamismus, der unsere 'arabischen' Länder ebenso verwüstet wie die Kolonialisierung? […] Wenn ich mich über die imaginären Befreier Palästinas in meinem Heimatland lustig machen und erklären würde, dass sie eher dazu beitragen, dass der Westen und die Juden gehasst werden, als dieses Land zu befreien? Wenn ich wirklich einmal das Wort ergreifen würde? Verurteilt, geächtet, angegriffen, verspottet von medialen Tribunalen und postkolonialen Gelehrten.«

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Kamel Daoud
Bruno Chaouat: „Der leibhaftige Jude erzeugt ein großes Unbehagen“
Bruno Chaouat: „Der leibhaftige Jude erzeugt ein großes Unbehagen“
In seinem Werk Ist Theorie gut für die Juden? analysiert der französische Philosoph und Literaturwissenschaftler Bruno Chaouat die fatalen Konsequenzen des „französischen Denkens“ für das zeitgenössische Judentum. Ein Philosemitismus, der „den Juden“ zum Symbol der Dekonstruktion von Identität erklärt, zeitige einen neuerlichen Antisemitismus.
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Bruno Chaouat: „Der leibhaftige Jude erzeugt ein großes Unbehagen“